Gesche Piening
Beschrifteter Stein am Meeresstrand „Danke für alles Mama“
Foto: Gesche Piening

Tod – was soll das?

Hörspiel über Kinder, Tod und Trauer

2022

Ort

Ursendung am 30. März 2022 um 22.03 Uhr auf DLF Kultur
Sendung am 10. Juni 2022 um 21:03 Uhr im BR auf Bayern 2
Produktion: Deutschlandfunk Kultur/BR 2022

Beschreibung

Trauernden Kindern beizustehen ist schwer. Es führt auch die Erwachsenen an emotionale Grenzen, macht hilflos, mitunter sprachlos. Das Hörspiel erzählt von Menschen, die sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurden und schnell gelernt haben zu schweigen.

Kinder und Jugendliche gehen von sich aus deutlich unbefangener an das Thema Trauer, Tod und Sterben heran als Erwachsene. Doch ihre konkreten Fragen, eigenwilligen Fantasien und Bewältigungsstrategien lassen ihr Umfeld oft verstummen. So lernen Kinder schnell, dass man über den Tod lieber keine Fragen stellt, will man keine unangenehmen Situationen heraufbeschwören. Der Umgang mit trauernden Menschen hat für uns wenig Selbstverständliches. Nahezu reflexhaft schieben wir die Trauer in den privaten Raum, wohin die Betroffenen sich so lange zurückziehen, bis es „nicht mehr so weh tut“. Diese Erfahrung prägt die Trauernden ein Leben lang. Wer wird einmal bei uns sein? Und wie können wir Menschen, die trauern, beistehen?

Förderer

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München:
Die Recherchearbeit für „Tod - was soll das?“ wurde vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München mit einem Arbeitsstipendium gefördert.

Mitwirkende

Von Gesche Piening
Regie: die Autorin

mit David Bennent, Patrick Güldenberg, Steffi Kühnert, Martin Rentzsch, Linn Reusse, Katharina Marie Schubert und Jörg Schüttauf

Komposition: Mathis Nitschke
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Eugenie Kleesattel
Regieassistenz: Susann Schütz
Dramaturgie: Barbara Gerland
Produktion: Deutschlandfunk Kultur mit dem Bayerischen Rundfunk 2022

Pressestimmen

Eine lobende Erwähnung spricht die Jury für das Hörspiel „Tod – was soll das?“ der Autorin und Regisseurin Gesche Piening aus: einerseits aufgrund der in dem hervorragend montierten Text eingenommenen Perspektive der (ehemaligen) Kinder, die aus Erwachsenen- bzw. Heranwachsenden-Sicht auf das Tabuthema „Umgang von Kindern mit dem Tod nahestehender Personen“ zurückblicken; andererseits aufgrund der sehr bemerkenswerten Leistung des Sprecher*innen-Ensembles.

Deutsche Akademie der Darstellenden Künste

Bildergalerie

Vorheriges Projekt
Produziere Ich
Projektübersicht