Gesche Piening

suche unsterbliche seele

Ein Ernst-Jandl-Abend mit Gesche Piening, Peter Bockius und Raum-und Klanginstallationen von Peter Eff

2005

Ort

  • Kunsthalle Bayreuth (Premiere)
  • Literaturhaus Wien
  • Hamburger Kammerspiele
  • Junges Theater Göttingen
  • Schloss Elmau
  • theater … und so fort, München
  • Nordart Festival
  • Schloss Fussberg Gauting

Beschreibung

Im Mittelpunkt des Ernst Jandl-Abends „suche unsterbliche seele“ stehen die späten, noch unbekannteren Texte Ernst Jandls, die Emotionen zulassen, direkt und unkaschiert, indem sie Zustände und ganz alltägliche Vorgänge mit den dazu gehörigen inneren und äußeren Umständen beschreiben.

Einsamkeiten, Ängste, Verzweiflungen, Freuden, Enttäuschungen, Sehnsüchte, Liebenswertes, Dürftiges, Ruhelosigkeiten, Zerrissenheiten, Zumutungen, Erinnerungen, Ratlosigkeiten – die Diskrepanz zwischen der Wichtigkeit des eigenen persönlichen Lebens und dem offensichtlich unscheinbaren Dasein des Einzelnen in der Masse.

Die Struktur der Gedichte und die ihnen zugrunde liegenden Sprachrhythmen sowie die inhaltlichen Aspekte rufen Klangassoziationen hervor, die durch Kontrabass und Klanginstallationen Gestalt gewinnen und so den Lyrikabend zu einem geschlossenen Klanggebilde formen.

Mitwirkende

Konzept und Regie: Gesche Piening

Mit: Gesche Piening
Musik: Peter Bockius
Raum: Peter Eff

Pressestimmen

Atemlos lauscht das Publikum, gebannt von der Sprachkraft Jandls und der Sprechkunst Gesche Pienings.

Göttinger Tageblatt

Und plötzlich ist Ernst Jandl wieder da, ein sehr verletztlicher, durchsichtiger, leiser, anrührender Ernst Jandl. Gesche Piening als zarte Anima des dicken Jandl gebiert mit Stimme, Gesicht, Körper Jandls Texte ganz von neuem wieder.

Bayerische Staatszeitung

An Jandls raren Liebesgedichten zeigte Piening die atemberaubende Zärtlichkeit, die in der Verknappung liegen kann.

Süddeutsche Zeitung

Eine gute Stunde lang war (im Publikum) gar nichts zu hören – außer konzentrierter Stille. Und das ist wohl das größte Kompliment, das Zuhörer einem Vortragenden machen können.

Süddeutsche Zeitung